Evangelisches Dekanat Vogelsberg

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          Evangelisches Dekanat Vogelsberg startet mit Musik, Impulsen und Austausch ins neue Jahr

          „Aufbruch… gemeinsam“ - Großer Empfang zum Start der GüT

          Viel Musik, und jede Menge Lust auf Kommunikation und Information – das hatte Ende Januar gut zweihundert Menschen aus Politik und Kirche in das Bürgerhaus in Romrod geführt, darunter zahlreiche Erzieherinnen und Erzieher. Der Grund: Das Evangelische Dekanat Vogelsberg hatte unter dem Motto „Aufbruch… gemeinsam“ zum Neujahrsempfang geladen und dieses Ereignis inhaltlich mit dem Start der GüT verknüpft.

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          Die GüT, die gemeindeübergreifende Kita-Trägerschaft, die im Dekanat Vogelsberg mit vierzehn Kitas und einem Verwaltungsbüro zum 1. Januar an den Start gegangen ist, entlastet Kirchengemeinden und damit nicht nur die Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern auch die Ehrenamtlichen, von den Verwaltungsaufgaben, die eine Kitaträgerschaft mit sich bringt. Alle Dekanate der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau haben die gemeindeübergreifende Trägerschaft bereits eingeführt, nun konnten sich auch die Vogelsberger Gemeinden mit dem kirchlichen Träger einigen. Dies zu feiern und mit dem jahresübergreifenden Motto in das neue Jahr zu starten, war das Hauptanliegen dieses Abends, der musikalisch von der GospelHouse-Band umrahmt wurde.

          Zur Begrüßung der Gäste, unter die sich die Mehrzahl der Vogelsberger Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemischt hatte, sowie Patronatsherr Henn Riedesel Freiherr zu Eisenbach, sprach Dekanin Dr. Dorette Seibert. Sie begrüßte unter den Gästen Vertreterinnen und Vertreter der Regionalverwaltung und des katholischen Pastoralraums sowie der Caritas, Mitglieder der Synode und des Dekanatssynodalvorstandes, Pfarrerinnen und Pfarrer, Mitarbeitende im Dekanat sowie das neue Team der GüT, dessen Geschäftsführer Christoph Frenk sich später noch vorstellte. Als Referenten hatte das Dekanat mit Thomas Dörr den kirchlichen Fachberater im Bereich Kindertagesstätten gewonnen. Die Entwicklung der GüT stehe exemplarisch für das Jahresmotto, so die Dekanin. Viele Menschen hätten daran mitgearbeitet und den Aufbruch begleitet. Solche großen Anfänge seien nur gemeinschaftlich zu bewältigen.

          Michael Gütgemann – trotz der Namensgleichheit mit der GüT nicht der Erfinder derselben, sondern im Dekanat treibende Kraft hinter den Veränderungen und jetzt Vorsitzender des Trägervorstandes der GüT – stellte sodann das neue Team vor: Die Verwaltungskräfte Christina Nau und Angelika Wahl hatten ihren Dienst im Dekanat schon zum 1. Januar angetreten. Christoph Frenk und seine Assistentin Sina Uhlich machen das Team Anfang Februar komplett. Mit diesem Team sei die Kita-Arbeit im Dekanat auf ein festes Fundament gestellt, zeigte sich der Pfarrer zuversichtlich. Zu diesem Fundament zählte er auch alle Mitarbeitenden der Kitas: „Wir können froh sein, dass wir auf ein so vielfältiges und kompetentes Personal setzen können.“ Er fügte hinzu, dass diese wertvolle Arbeit auch durch die Mitglieder der Kirche und deren Kirchensteuer möglich werde.

          Der neue Geschäftsführer der GüT Christoph Frenk nutzte den Anlass, um sich einem großen Publikum vorzustellen. Er zeigte sich offen und zugewandt und auch überzeugt von der Bedeutung der religionspädagogischen Arbeit in den Kitas, die durch eine Verlagerung der Verwaltung wieder mehr Raum einnehmen könne. Der 33-jährige gebürtige Greifswalder, der mit seiner Familie nach Lauterbach ziehen wird und damit in die Heimat seiner Frau, freute sich sehr über den warmherzigen Empfang und auf die Zusammenarbeit mit seinem Team und den Kitas.

          In seinem Impuls unterstrich Thomas Dörr die große Entlastung, die eine GüT für die Kitaträger bedeutet. Er hat die ersten Dekanate auf dem Weg zur GüT begleitet und mit dem Vogelsberg nun auch das letzte der EKHN. Mit nur 18 Monaten Vorbereitungszeit sei das Ganze sehr, sehr sportlich über die Bühne gegangen – dies spreche einmal mehr für die Energie im Vogelsberg. Die Anforderungen und der Alltag in Kitas habe sich sehr verändert, sagte der Referent: Anträge, Ökonomie, Pädagogik und vieles mehr kämen im Kita-Alltag zusammen. Dafür brauche es auch professionelle Strukturen, die die neuen Herausforderungen abbildeten. Von großer Bedeutung seien jetzt gemeinsame Konzept von Kirchengemeinde und Kitas, sodass die „Gemeinde um die Kita herum gebaut“ werde. Dörr holte aus allen anwesenden Kita-Gruppen eine Vertreterin auf die Bühne, um in einer schönen Aktion das Wirken der Erzieherinnen vor Ort in den Fokus zu rücken. Sie alle hätten die Kinder im Auge, die sie zu fröhlichen, starken, einfallsreichen und glücklichen Menschen machen wollten.

          Den krönenden Abschluss des offiziellen Programms bestritt schließlich Pfarrer Henner Eurich, der mit Ausschnitten aus seinem Kirchenkabarett sowohl für jede Menge Lacher, verständnisvolles Nicken und auch das eine oder andere Kopfschütteln sorge, als er aus dem kirchlichen und kirchenrechtlichen Kontext plauderte. Das Publikum dankte besonders ihm und der Band für ihren großen Beitrag zum Gelingen des Abends.

          Die Veranstaltung klang noch lange nach dem letzten Akkord mit vielen guten Gesprächen und schönen Begegnungen aus, und fast jeder Besucher nahm aus einem der Programmpunkte das eine oder andere mit. Eine Wiederholung wäre demnach wirklich vorstellbar.

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