Evangelisches Dekanat Vogelsberg

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          „Durch und durch erkannt“ – die 42. EJHN-Vollversammlung tagte in Lauterbach

          Beschlüsse, Positionen, Gemeinschaft

          Jutta Steckenreuter

          Wenn 150 junge Menschen für die Belange ihrer Kirche ein ganzes Wochenende lang zusammenkommen, beraten, diskutieren, beschließen und auch ein wenig feiern, dann kann es sich um die EJHN-Vollversammlung handeln, die Vollversammlung der Evangelischen Jugend in Hessen und Nassau. Vor wenigen Tagen fand diese in der Jugendherberge in Lauterbach statt – sehr zur Freude der Vogelsberger Delegierten.

          Chiara Hohmann, Philipp Sorg, Finja Richter, Frida Schmelzer und Lara Schneider nahmen gemeinsam mit der Jugendreferentin des Evangelischen Dekanats Vogelsberg Jutta Steckenreuter daran teil. Insgesamt wurden 92 Delegierte aus zwanzig Dekanaten und über sechzig Gäste verzeichnet. Begleitet wurde Versammlung von verschiedenen Referent:innen und Hauptberuflichen. Neben dem Konferenzteil mit Vorstandsbericht wurden drei Anträge mit großer Mehrheit vom Plenum verabschiedet.

          Im Rückblick berichten die fünf Lauterbacher Delegierten zum einen von dem Schwerpunktthema Sexualität, zu dem die Versammlung auch ein Positionspapier verfasst hat. Dieses ist mit dem Titel „Vielfalt lieben: Eine Position für Akzeptanz“ unter https://ejhn.de/vollversammlung/positionspapiere/ zu finden. Zum anderen ging es um eine Handreichung zum Thema Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Hier beschloss die Versammlung eigene Maßnahmen zum Thema Klimaschutz, u.a. eine Selbstverpflichtung für vegane oder vegetarische Ernährung auf Versammlungen und für eine Überwachung von fairen Lieferwegen. „Viele Dekanate schließen sich dieser Erklärung an“, erläutert Lara Schneider. So wolle auch die EJVD im Vogelsberg eine solche Selsbtverpflichtung abschließen. „Die Vollversammlung stellt sich stets Themen, die aus den einzelnen Propsteien kommen“, berichtet Philip Sorg, „es geht dabei immer darum, was Jugendliche bewegt.“ So wurden in der Vergangenheit bereits Themen zur MeToo- oder der Black Lives Matter-Bewegung behandelt.

          Mit überwältigender Mehrheit stimmte die Vollversammlung der EJHN dem Antrag zu, die aus dem Verkaufserlös der Jugendburg Hohensolms gebildeten Rücklagen in Höhe von 2,5 Millionen Euro für den Weiterbetrieb von Kloster Höchst als gastfreundliches Tagungshaus der Evangelischen Jugend für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einzusetzen. Sie setzt damit nicht nur ein finanzielles, sondern auch politisches Zeichen und hält an der letzten Jugendbildungsstätte in der EKHN fest.

          Die inhaltlichen Themen sind wesentliche Aspekte der Vollversammlungen; von großer Bedeutung jedoch ist auch die Möglichkeit, viele engagierte junge Menschen aus den Propsteien der EKHN (Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau) zu treffen. Davon berichten die Vogelsberger Delegierten begeistert: „Die Stimmung auf den Vollversammlungen ist immer sehr schön, da man nicht nur die aktuellen Delegierten treffen kann, sondern auch Ehemalige, die jetzt in anderen Gremien sind“, sagt Finja Richter. Und Chiara Hohmann ergänzt: „Es sind auch das Miteinander und der Austausch, kurz, die Gemeinschaft, die diese Treffen so schön und so besonders machen.“

          Zur Info:

          Die Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V. ist der selbständige Jugendverband der EKHN. Sie vertritt die jugendpolitischen Belange kirchlicher und verbandlicher Arbeit mit, von und für Kinder(n) und Jugendliche(n) und damit die Interessen von Kindern und Jugendlichen, Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen im gesamten Arbeitsfeld Kinder und Jugend gegenüber Kirche, Staat und Gesellschaft.

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